Herzinfarktrisiko bestimmen: mit dem Perio-Kardio-Score
Vorausschauende Risikobewertung mit Frühwarnfunktion

Die meisten Infarkte werden von akuten Verschlüssen durch Entzündungsstoffe ausgelöst – das bestätigen die aktuellen Studien. Die gleichen Entzündungsstoffe entstehen durch Entzündungen, die sich durch Plaque im Mundraum bilden. Von Mund aus dringen sie in die Blutbahn ein und können zum Infarktauslöser werden.

Was bedeutet das? Die Entzündungen im Mund sind zwar Auslöser, aber auch gut zu behandeln. Das gilt für alle Formen der Plaque oder Zahnfleischentzündung – wenn es richtig gemacht wird.

Am Anfang steht die Diagnose.
Fachzahnarzt und Herzspezialist nehmen einen ausführlichen Befund auf. Dazu kommt die Messungen von Entzündungsstoffen: Im Mund wird – ähnlich wie beim Fiebermessen – der Entzündungswert bestimmt. Je nach Schwere der Erkrankung kann er um das Hundertfache über dem Normalwert liegen. Hinzu kommt eine Blutuntersuchung auf weitere Entzündungsstoffe.

Alle Messwerte fließen in die Risikobewertung ein.
Neu ist, dass die verschiedenen Einzelrisiken zu einem Gesamtrisiko verbunden werden. Durch die Messung der Entzündungsstoffe lassen sich außerdem Veränderungen nachweisen, die mit anderen Methoden erst Wochen oder Monate später nachweisbar sind.

Arztbrief und Arztgespräch stellen die nun notwendige Therapie dar.
Neu ist die disziplinübergreifende Behandlung von Herzspezialist und Fachzahnarzt. Das sichert einen zügigen Behandlungserfolg – und damit eine nachhaltige Senkung des Infarktrisikos.

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